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Digital

Sie suchen nach Antworten auf viele Fragen: Breitbandausbau, Mobilfunk, W-LAN Hotspots, 5G und digitaler Wandel. Erfahren Sie mehr über die digitale Zukunft im Landkreis Görlitz.

Breitbandversorgung

Der Breitbandausbau in den nächsten Jahren ist eines der wichtigsten strategischen Vorhaben im Landkreis Görlitz. In privatwirtschaftlich unzureichend erschlossenen Gebieten fördern Bundes- und Landesregierung den Breitbandausbau, um auch dort das bundespolitische Ziel, eine flächendeckende Verfügbarkeit von mindestens 50 Mbit/s zu gewährleisten, zu erreichen.

 

Cluster
Kommunen
+
Kilometer Glasfaserkabel
+
Kilometer Tiefbau
Millionen
Geförderter Ausbau
Abschluss

Fördermittelgeber sind:

BMVIBundesfoerderung Breitband Freistaat Sachsen

Zielsetzung des Landkreises Görlitz war es, einen landkreisweiten Antrag für die förderfähigen Gemeinden auf den Weg zu bringen. Der Kreistag des Landkreises Görlitz hat auf seiner Sondersitzung am Mittwoch, 30. Januar 2019 die Vergabe der Leistungen im Rahmen des geplanten und geförderten Breitbandausbaus in den Clustern 1 bis 9 im Landkreis Görlitz beschlossen. Grundlage sind die Richtlinien des Bundes und des Freistaates Sachsen, die dem Landkreis die Förderung des Ausbaus ermöglichen. Die Vergabesumme beläuft sich auf rund 69,78 Millionen Euro.

Am 22. Juni 2018 startete das europaweite Ausschreibungsverfahren zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Görlitz. Bei einem vorgeschalteten, öffentlichen Teilnahmewettbewerb konnten sich Telekommunikationsanbieter für den Ausbau und den Betrieb des Breitbandnetzes in den Clustern 1 bis 9 bewerben. Die Netcommunity GmbH aus Görlitz, die ENSO AG und die Telekom Deutschland GmbH beteiligten sich daran.

Mit Fiber to the building (FTTB – Glasfaser bis ins Haus) setzt der Landkreis Görlitz in den beteiligten 31 Kommunen auf die Zukunftstechnologie und schafft so gigabitfähige Netze. Zusätzlich zu den Hausanschlüssen und Gewerbebetrieben im geförderten Bereich werden auch Schulen und Krankenhäuser einen gigabitfähigen Anschluss bekommen, um so dem Bedarf nach immer mehr Bandbreite gerecht zu werden. Hierfür werden circa 800 Kilometer Tiefbau nötig und etwa 4200 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, um circa 6650 Adresspunkte anzuschließen.

Der Ausbau in den Cluster 1-9 soll bis zum 2. Quartal 2022 abgeschlossen sein. Über den genauen Zeitpunkt der Verfügbarkeit werden Sie jederzeit auf dieser Seite auf dem laufenden gehalten.

Zur Förderung des Ausbaus von Breitbandinfrastrukturen im Landkreis Görlitz wird ein so genanntes Vergabeverfahren eröffnet. Öffentliche Auftraggeber sind bei Beschaffungsmaßnahmen an die Vorgaben des europäischen und nationalen Vergaberechts gebunden. Dementsprechend müssen sie ein förmliches Vergabeverfahren durchführen. Der Landkreis Görlitz sucht im Rahmen mehrerer europaweiter Ausschreibungsverfahren einen Netzbetreiber für die geplanten Breitbandinfrastrukturen in den entsprechenden Clustern.

In den Förderantrag wurden alle diejenigen Gebiete gebracht, die nach der Markterkundung über Bandbreiten von weniger als 30 Mbit/s verfügen und nicht eigenwirtschaftlich erschlossen werden. In der Marktkonsultation wurden zunächst alle Netzbetreiber befragt, ob die unterversorgten Gebiete innerhalb der nächsten drei Jahre eigenwirtschaftlich ausgebaut werden. Die Gebiete, die in den kommenden drei Jahren nicht eigenwirtschaftlich mit Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s im Download erschlossen werden, sind die sogenannten „weißen Flecken“. Diese „weißen Flecken“ werden nun zum Ausbau ausgeschrieben.

Als eine Voraussetzung für die Förderung durch den Bund war es erforderlich, eine Studie zur Vorbereitung und Durchführung des Breitbandausbaus durchzuführen. Die Studie enthält die Darstellung der unterversorgten Gebiete in den Gemeinden, d. h. die Gebiete mit einer Versorgung von weniger als 30 Mbit/s im Download, so dass die Gemeinden gemeinsam mit dem Landkreis entscheiden konnten, ob und wie diese Gebiete mit Fördermitteln erschlossen werden sollen. Folgende Gemeinden, nach Clustern geordnet, nehmen an dem landkreisweiten Projekt teil:

  • Cluster 1: Bertsdorf-Hörnitz, Hainewalde, Leutersdorf, Mittelherwigsdorf, Olbersdorf, Oybin, Zittau
  • Cluster 2: Bernstadt, Schönau-Berzdorf, Reichenbach, Vierkirchen
  • Cluster 3: Löbau, Rosenbach
  • Cluster 4: Rothenburg, Hähnichen
  • Cluster 5: Mücka, Quitzdorf am See, Waldhufen, Hohendubrau
  • Cluster 6: Boxberg, Kreba-Neudorf
  • Cluster 7: Weißwasser, Weißkeißel, Krauschwitz, Gablenz, Bad Muskau
  • Cluster 8: Horka, Kodersdorf, Neißeaue, Schöpstal
  • Cluster 9: Niesky
  • NEU: Cluster 10: Beiersdorf, Ebersbach- Neugersdorf, Großschönau, Großschweidnitz, Herrnhut, Jonsdorf, Kottmar, Lawalde, Markersdorf, Oderwitz, Ostritz, Rietschen
  • NEU: Cluster 11: Bad Muskau, Bernstadt a. d. Eigen, Bertsdorf-Hörnitz, Boxberg /O.L., Dürrhennersdorf, Gablenz, Görlitz, Hähnichen, Hainewalde, Hohendubrau, Horka, Kodersdorf, Königshain, Krauschwitz, Kreba- Neudorf, Leutersdorf, Löbau, Mittelherwigsdorf, Mücka, Neißeaue, Neusalza-Spremberg, Niesky, Olbersdorf, Oppach, Oybin, Quitzdorf am See, Reichenbach/O.L., Rosenbach, Rothenburg/O.L., Schönau-Berzdorf a. d. Eigen, Schönbach, Schöpstal, Seifhennersdorf, Vierkirchen, Waldhufen, Weißkeißel, Weißwasser/O.L., Zittau


Die Gemeinden, die hier nicht benannt sind, haben sich entschlossen, nicht an diesem Projekt zu beteiligen und den Breitbandausbau in Eigenregie zu planen. Über den Ausbau bei Ihnen zu Hause, informiert Sie Ihre Gemeinde.

Die Gebiete, die nach Erhebung der IST-Versorgung mit weniger als 30 Mbit/s versorgt sind und nach Markterkundung in den kommenden drei Jahren nicht eigenwirtschaftlich mit Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s im Download von den Netzbetreibern erschlossen werden, sind die sogenannten „weißen Flecken“. Diese „weißen Flecken“ bilden die Ausbaugebiete, die im Zuge des Förderprojektes mit Breitbandinternet erschlossen werden.

Unter folgendem Link finden Sie Karten in denen detailliert die Ausbaugebiete im Landkreis Görlitz ersichtlich sind.

Im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens wurden alle Netzbetreiber angefragt, ob Sie im Landkreis Görlitz Bandbreiten von mehr als 30 Mbit/s anbieten oder ob sie planen innerhalb der nächsten drei Jahre ohne Fördermittel auszubauen. Die hier nachgewiesenen Bereiche sind aus dem Förderprojekt herauszunehmen, da diese als versorgt im Sinne der Förderregularien einzustufen sind. Das heißt der Landkreis Görlitz hat im Moment nur die Möglichkeit in den vorab definierten Ausbaugebieten tätig zu werden. Falls Ihr Ort außerhalb der Ausbaugebiete liegt, können wir Sie leider nur an Ihren zuständigen Netzbetreiber verweisen, der Sie über den Breitbandausbau informiert.

Der Breitbandausbau im Landkreis wird durch den Bund und den Freistaat Sachsen gefördert. Die Förderung umfasst die komplette Zuleitung zum Haus inkl. der Errichtung eines Glasfaserübergabepunktes im Keller bzw. Hauswirtschaftsraum. In Mehrfamilienhäusern (ab drei Wohneinheiten) wird die Verteilung der Glasfaserleitung auf die entsprechenden Wohneinheiten im Haus wird durch die ausbauende TKU ohne Kostenbeteiligung des Eigentümers oder Anschlussnehmers realisiert. Somit entstehen für den Eigentümer für die Installation des Glasfasernetzes bis und im Haus keine Kosten. Auch wenn die Glasfaser im Haus installiert ist, kann weiter über das Kupferkabel telefoniert und gesurft werden.

Nein. Im Rahmen des Projektes wird nur die Infrastruktur errichtet. Eine Produktbuchung ist dafür nicht notwendig. Sie können weiterhin das bestehende Kupferkabel und das bereits gebuchte Produkt ihres Telefon-/Internetanbieters nutzen. Erst wenn Sie tatsächlich höhere Bandbreiten nutzen wollen, benötigen Sie ein neues Produkt, das Sie dann bei einem Anbieter ihrer Wahl buchen können.

Als Grundstückseigentümer können Sie vom Ausbau partizipieren. Die Telekommunikationsunternehmen Telekom, ENSO und Netcommunity verschicken vor Beginn der Bauarbeiten sogenannte Gestattungsvereinbarungen an die Hauseigentümer. Der Landkreis Görlitz empfiehlt die Gestattung zur Errichtung eines Breitbandanschlusses mit Nutzungsvertrag gemäß § 45a TKG zu unterzeichnen und an die Netzbetreiber zusenden. Denn erst mit der Einwilligung kann Ihr Haus erschlossen werden und einen kostenfreien Glasfaseranschluss erhalten.

Bitte beachten Sie: Der Anschluss an das Glasfasernetz ist nur bei rechtzeitiger Beauftragung kostenfrei. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann dieser nicht mehr unentgeltlich bereitgestellt werden.

Das Breitband-Team

Dominik Rein

Dominik Rein

(Technischer Referent/ Breitbandkoordinator)

Telefon: 03581 663 3007
E-Mail: dominik.rein@kreis-gr.de